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Lust auf einen außergewöhnlichen Burger? Dann ist dieser Fischburger mit Zander im Sesammantel genau das Richtige! Außen herrlich knusprig, innen zart und saftig, genau so schmeckt der perfekte Zanderburger. Statt klassischem Rindfleisch kommt hier edler Zander zum Einsatz, der in geröstetem Sesam paniert wird und dadurch ein unverwechselbares Aroma erhält.
Mit hausgemachten Brötchen, frischem Rucola, Tomaten, saurem Gurken und einer cremigen Honig-Senf-Soße wird dieser Fischburger zum echten Highlight. Egal ob für das Familienessen, den Grillabend oder als kreative Burger-Alternative – dieses Rezept sorgt garantiert für Begeisterung am Tisch.
Tipp: Wer den Zander nicht bekommt, kann ihn problemlos durch Kabeljau, Seelachs oder Forelle ersetzen.
Bevor wir uns dem Fisch widmen, brauchen wir ein Brötchen. Wer es eilig hat, geht mal eben schnell zum Bäcker und kauft sich ein Mohn- oder Roggenbrötchen. Ich dagegen hatte genug Zeit, um meine eigenen Semmeln zu backen. Dadurch erhöht sich die Vorbereitungszeit um 1,5 Stunden.
Brötchen backen ist ganz einfach
Für den Brötchenteig ½ Würfel Hefe in lauwarmen Wasser und mit etwas Zucker auflösen. Danach die aufgelöste Hefe mit 250 g Weizenmehl, 100 g Roggenmehl, 100 ml Milch und 200 ml lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig kneten. Je nach Bedarf etwas mehr Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Danach an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen.
>Danach den Teig nochmal durchkneten und handgroße Kugeln formen. Diese auf das Backblech legen und 30 Minuten gehen lassen. In den Ofen eine Schale mit Wasser stellen und ihn auf 225°C stellen. Die Brötchen brauchen weitere 30 Minuten, bis sie fertig sind. Anschließend abkühlen lassen.
Tipp: Hier gibt es ein Rezept für leckere Milchbrötchen.
Zanderfilet in Sesam panieren
Jetzt der Fisch! Das Zanderfilet aufteilen und darauf achten, dass die Stücke etwas größer sind als der Radius des Brötchens. Sie ziehen sich beim Braten noch leicht zusammen. Anschließend leicht salzen und in Mehl, Ei und Sesam panieren. Danach in Öl goldbraun braten und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Sollte noch die Haut dran sein, könnt ihr diese mit einem Filetiermesser abschneiden.
Zander braucht nur ganz kurz in der Pfanne. Durch den Sesam müsst ihr aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird. Es kann schon passieren, dass er euch verbrennt und bitter wird. Den gebratenen Fisch kurz salzen und pfeffern.
Jetzt entsteht der Fischburger
Wie bei einem normalen Hamburger brauchen wir Gemüse und Salat. Dazu zählen Tomate, ein paar saure Gurken und Rucola. Die Avocado nicht vergessen! Besonders lecker sind Zwiebelringe, die ihr in der Pfanne mit etwas Zucker karamellisiert.
Beim Käse könnt ihr den altbewährten Cheddar nehmen und ihn bereits beim Braten des Zanderfilets mit auf den Fisch legen, damit er schmilzt. Ihr könnt aber auch einen milden Mozzarella nehmen und so den Fischgeschmack nicht überdecken. Die Wahl liegt ganz bei euch.
Ganz wichtig: ein wenig Fleisch muss sein! So ein krosser Schinkenspeck passt ganz hervorragend zum Fisch. Nach dem Anbraten den Speck auf einem Küchenpapier abkühlen lassen. Erst dann wird er knusprig.
Die Soße muss zu Fisch passen
Als Soße empfehle ich die Honig-Senf-Variante mit frischem Dill. Die passt einfach total gut zu Fisch und damit auch zu unserem Zanderburger.
Hierfür 2 EL Olivenöl mit 2 EL Senf, 2 EL Mayonnaise und 2 EL Honig vermischen.
Etwas Zitronenabrieb und frischen Dill hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Solltet ihr sie etwas flüssiger haben wollen, verdünnt sie einfach mit etwas Wasser.
Zum Schluss alle Zutaten zu einem Fischburger zusammenlegen. Brötchen aufschneiden und nach Belieben belegen. Beim Essen dürft ihr gerne kleckern. Das gehört zur amerikanischen Esskultur dazu.
Häufige Fragen zum Fischburger
Welcher Fisch eignet sich am besten für Fischburger?
Am besten eignen sich feste, weiße Fischsorten wie Zander, Kabeljau oder Seelachs. Sie behalten ihre Form beim Braten und harmonieren perfekt mit würzigen Soßen.
Kann ich den Fischburger auch im Ofen zubereiten?
Ja! Panierte Zanderstücke können auch im Ofen bei 200 °C ca. 15–18 Minuten gebacken werden. Das spart Fett und sorgt trotzdem für eine knusprige Kruste.
Wie lange hält sich die Honig-Senf-Soße im Kühlschrank?
Die Soße hält sich in einem geschlossenen Glas bis zu 5 Tage und eignet sich auch wunderbar als Dip für Gemüse oder Sandwiches.
Welche Beilagen passen zu Fischburgern?
Klassiker sind Ofenkartoffeln, Coleslaw, Pommes oder ein frischer Zitronen-Dill-Dip. Auch ein leichter Rucola-Salat passt hervorragend dazu.
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
Wenn du weitere Fischrezepte möchtest, dnn empfehle ich folgende drei:
Fischburger mit Zander
- 250 g Weizenmehl
- 100 g Roggenmehl
- 200 ml lauwarmes Wasser
- 100 ml Milch
- 1/2 Würfel Hefe (frisch)
- Salz
- 250g Zanderfilet
- Sesam (geröstet)
- Rucola
- 1 Tomate
- Saure Gurken
- Cheddar
- Zwiebelringe
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Senf (mittelfscharf)
- 2 EL Mayonnaise
- 2 EL Honig
- Prise Salz
- Frischer Dill
- Hefe in lauwarmem Wasser mit etwas Zucker auflösen. Mit Mehl, Milch, Wasser und Salz zu einem glatten Teig kneten. 1 Stunde gehen lassen.
- Teig durchkneten, Kugeln formen, 30 Minuten ruhen lassen und bei 225 °C ca. 30 Minuten backen.
- Filet in Stücke schneiden, salzen und in Mehl, Ei und Sesam panieren. In Öl goldbraun braten.
- Tomaten und Gurken in Scheiben schneiden, Zwiebelringe karamellisieren. Cheddar auf den warmen Fisch legen.
- Olivenöl, Senf, Mayonnaise, Honig, Salz und Dill verrühren.
- Brötchen halbieren, Soße daraufgeben, mit Rucola, Fisch, Gemüse und Käse belegen.












